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Liebes-Gedichte 5-10



Ich vermisse Dich!

Ich habe Dich geliebt,
Du warst der wichtigste Mensch in meinen Leben.
Ich wollte Dich
und sonst nichts.
Durch meine Liebe zu Dir verlor ich fast meine beste Freundin,
doch das war Dir egal.
Du empfandst nichts außer lieb haben für mich,
doch das genügte mir nicht.
Nun ist die Zeit in der ich Dich liebte vorbei,
doch auch mit unserer Freundschaft ist es vorbei.
Du gehst bloß stumm an mir vorbei und beachtest mich nicht,
Du weißt nicht wie weh es mir tut Dich jeden Tag zu sehen,
denn Du bist trotz allem noch ein wichtiger Mensch in meinen Leben.
Bitte glaube mir,
ich brauch Dich sehr und will wirklich nicht mehr.
Ich vermisse Dich in meinen Leben!!!

Herz

Liebe ist ein gefährliches Spiel,
Ein Spiel, wie das Spiel mit dem Feuer
Und wer sich an diesem Spiel versucht
Bezahlt es meistens teuer.
Das Herz ist der Ofen
Die Liebe das Flämmlein
Amor schürt
Und Weiblein und Männlein
Werden von ihm zusammengeschnürt.
Aus Flämmlein wird Flamme, aus der Flamme ein Brand
Was so klein anfing hat bald alles verbrannt.
Das Flämmlein gleicht dem Licht des Hoffens,
Die Flamme der Aura eines wärmenden Ofens.
So geht es ein Weilchen, bis das Feuer erlischt
Und Licht mit Dunkelheit sich mischt.
Was bleibt ist Asche, graue Leere.
Leb wohl mein Liebchen, ich hatte die Ehre
Die Bekanntschaft mit dem Feuer der Liebe zu machen.
In Zukunft werd' ich es lieber lassen!

Herz

Hast du die Lippen mir

Hast du die Lippen mir wundgeküsst,
So küsse sie wieder heil,
Und wenn du bis Abend nicht fertig bist,
So hat es auch keine Eil.
Du hast ja noch die ganze Nacht,
Du Herzallerliebste mein!
Man kann in solch einer ganzen Nacht
Viel küssen und selig sein.

Herz

Eine Träne!!

Eng sitzen wir auf deinem Bett,
Du erzählst mir Geschichten,
sie sind aus Deinem Leben,
und sie sind nicht nett.
Du bist ganz offen,
lässt alles frei,
jeden Schmerz der dich traf,
nur diesmal bin ich dabei.
ich bin für Dich da,
ich halte Dich fest,
allein in die Welt,
lass ich Dich nicht zurück.
dafür gibst du mir,
ein kostbares Gut,
eine Träne von Dir,
und die gibt mir Mut.
eine Träne von Dir,
voller Liebe und Glück,
was will ich mehr,
Dich geb ich nie mehr zurück.

Herz

~Ich sah dich weinen~

Ich sah dich weinen,- hell und schwer
Die Trän` im tiefsten Blau;
Da däuchte mir, daß Auge wär`
Ein Veilchen, feucht von Tau.
Ich sah dich lächeln,- bleich und fahl
Erschien des Saphiers Glühn,
Besiegt von dem lebend`gem Strahl.
Den deine Blicke sprühn.
Wie das Gewölk den goldnen Saum
Von jener Sonn` empfängt,
Den selbst der Abendschatten kaum
Vom Himmelszelt verdrängt,
So strahlt dein Lächeln all sein Glück
Ins finstere Gemüt
Und läßt den Sonnenschein zurück,
Der hell das Herz durchglüht.


Geschrieben am 30.03.2001